Der Ort
Veitshöchheim liegt im Landkreis Würzburg in Unterfranken am Main. Rund 9.700 Menschen leben hier. Der Ort wurde im Jahr 779 erstmals erwähnt und war Sommerresidenz der fränkischen Fürstbischöfe. Berühmt ist das Schloss mit seinem Rokokogarten, in dem Skulpturen von Ferdinand Tietz stehen. Die Maintalbrücke der Bahn ist 1.280 Meter lang.
Wein und Heckenwirtschaft
Weinbau ist in Veitshöchheim seit dem Jahr 779 belegt. Um 1830 lagen etwa 185 Hektar Reben im Ort, heute sind es rund 20 Hektar. Die Lage Veitshöchheimer Sonnenschein zählt zu den Ersten Lagen des VDP. Ein Weinlehrpfad führt durch die Weinberge.
Früher gab es im Ort mehr als 20 Heckenwirtschaften. Nach der Flurbereinigung der Weinberge ging diese Tradition fast verloren. Das Weingut Hessler betreibt weiterhin eine Heckenwirtschaft, die 1959 erstmals öffnete und heute vor allem Spezialitäten aus früheren Zeiten anbietet. Außerdem veranstaltet die Gemeinde ein Weinfest im Rokokogarten an der Fasanenallee, mit fränkischen Weinen, Bier, regionalen Spezialitäten und Livemusik.
Margetshöchheim
Zum Umfeld gehört das direkt benachbarte Margetshöchheim, ein Weinort am linken Mainufer mit rund 3.100 Einwohnern. Er ist auch unter dem Namen Maroggo bekannt und wurde im Jahr 1227 erstmals erwähnt. Zu den Sehenswürdigkeiten zählt ein barocker Hofgarten mit Elementen des Rokoko. Der Ort pflegt seinen Weinbau mit Weinfesten und Heckenwirtschaften. Das Weingut Scheuring betreibt an der Lutzgasse eine Heckenwirtschaft, auf der Karte stehen fränkische Gerichte wie Bratwurst mit Weinsauerkraut, Wurstsalat, Leberwurst und überbackenes Käsebrot.
Über den Main führen bei Margetshöchheim eine Fähre und ein Fußgängersteg, der Ort liegt am Radweg entlang des Flusses, und Buslinien verbinden ihn mit Würzburg.